Portrait Gabi Haeser

2007-12-24Gabi Haeser, geb. Panknin

 

Über zehn Jahre hinweg hat mich meine einzigartige Frau Gabi durch mein Leben begleitet und mir (und damit auch meinen Kunden und Patienten) den Rücken gestärkt.

 

Am 26.02.2015 jedoch hat sie den Kampf gegen die unerbittliche Krankheit ALS (amyotrophe Lateralsklerose) nach nicht ganz 18 Monaten verloren.

 

ALS ist eine grausame, brutale Krankheit, und in den 18 Monaten haben wir (meine Frau und ich, aber auch meine Stieftochter Denise) neben den „alltäglichen Dingen“ (z.B. mein Beruf und das Studium der Tochter) nur gegen die Unbill der Krankheit kämpfen müssen. Dazu gehörte vor allem auch der Ärger, der Kummer, die Penetranz der Behörden und Institutionen, aber auch im Gegenzug die Fürsorge und Mitmenschlichkeit, die diesen Kampf zumindest oft erleichterte.

 

2010-10-09 2Ein tolles Pflegeteam, das bis zum Abschied meiner Frau beständig an unserer Seite war, hat hier großartige, beinahe übermenschliches geleistet, um meiner Frau das bisschen Leben noch so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Und dass Denise und ich in jeder freien Minute für die Mutti und beste Ehefrau von allen da waren, versteht sich von selbst. Denn wer Gabi Haeser kannte, der liebte sie. Und dass Denise und ich vor allem diese wunderbare, herzliche, fröhlich und stets gesund(!) lebende Frau über alle geliebt haben, versteht sich von selbst.

 

So war ihr Tod zwar traurig, weil endgültig, aber aus Liebe zu ihr auch ein Trost, denn das Leben war kein Leben mehr. Sie war nicht mehr die Frau, die jeder kannte. Innerlich ja, aber äußerlich…

 

2008-09Behalten wir sie also so in Erinnerung, wie sie bis zum 52. Lebensjahr und auch noch lange darüber hinaus war: eine extrem gutaussehende, fröhlich und dynamische Frau, Freundin und Geliebte.

 

Vielen Dank allen, die uns zur Seite gestanden haben.

 

Und Ihnen danke für die Zeit, sich mit diesen Zeilen zu beschäftigen.