Allgemeines zur Praxis Haeser und die verkehrspsychologischen Einzelmaßnahmen

Die psychologische Praxis Haeser arbeitet unter Diplom-Psychologe Michael Haeser (amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater) seit Oktober 1994 nach wissenschaftlich fundierten, teils standardisierten, aber auch dynamisch klientenorientierten Methoden, wobei jährliche Fortbildungsmaßnahmen besucht und die Erkenntnisse daraus in die Arbeit eingebunden werden.

Vor allem im Bereich der Verkehrspsychologie wird der Erfolg der Arbeit (Qualität) grundsätzlich durch Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) in Form einer MPU (Medizinisch-Psychologischen Untersuchung) bewertet. Dabei kann auf eine nachweisbare Erfolgsquote von mehr als 90% positiver Gutachten innerhalb der letzten sechs Jahre verwiesen werden.

Jede Maßnahme ist generell eine Einzelmaßnahme, deren Inhalte allein auf den Patienten/Klienten individuell abgestimmt sind, so dass es zu keiner „pauschalen MPU-Vorbereitung“ kommt.

Neben psychologischen bzw. therapeutischen Gesprächen, die vor allem der Exploration und der Psychoedukation dienen, werden auch angemessene Persönlichkeitstests verwendet, um einen möglichst umfassenden Kenntnisstand über die Persönlichkeit des Patienten/Klienten zu erlangen.

Ferner werden im sozialpsychologischen Bereich Rechts- und Verwaltungsvorschriften erörtert, um den Patienten/Klienten ein breites Spektrum von Erkenntnissen zu ermöglichen, aus dem heraus die Zweifel an seiner zukünftigen Fahreignung generell und durch die Führerscheinbehörde besonders begründet werden.

Zentraler Mittelpunkt der Verkehrstherapie bzw. der verkehrspsychologischen Maßnahme sind selbstverständlich die Beurteilung, die Förderung und das Erreichen von Einstellungs- und Verhaltensänderungen, die sich auf die Teilnahme am Straßenverkehr insbesondere auswirken, und die letztlich in einer notwendigen MPU untersucht werden. Das Endziel ist die Wiederherstellung der Fahreignung.

Die Maßnahmeinhalte werden vor allem auf Wirkung und Auswirkung eigenen Handelns ausgerichtet und mit den Folgen v.a. für andere Verkehrsteilnehmer verglichen, wobei die Motivlage des Patienten/Klienten als Basis für eigenes Fehlverhalten angesehen und vermittelt wird.

Die Maßnahmestunden finden – so weit möglich – wöchentlich nach Absprache statt und dauern i.d.R. etwa 35 bis 90 Minuten pro Sitzung.

Über die Inhalte der Arbeit, über seine persönlichen Fortschritte und Erfolge, die er in der Zwischenzeit errungen hat, kann der Patient/Klient in der anstehenden MPU selbst berichten.

Über den Erfolg der Bemühungen hinsichtlich der Wiederherstellung der Fahreignung entscheidet in aller Regel die zuständige Begutachtungsstelle für Fahreignung per Gutachten. Über die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis jedoch die zuständige Fahrerlaubnisstelle der jeweiligen Straßenverkehrsbehörde.